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Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: Sterne, Blumen und Kinderaugen
(Dante Alighieri)

Kinder- und Jugendspiele 
Winter 2010


Basti gewinnt 3 x Gold und 1 x Silber im Eisschnelllauf

200m - Gold
Gewandheitslauf - Silber
Mehrkampf - Gold
Staffel - Gold für ECC

Auch sonst ist er in dieser Saison sehr gut unterwegs

2009:
Basti hat nach nur 3 Jahren die Grundschule geschafft. Ab August geht er aufs Sportgymnasium Chemnitz.
Emelie kann sich noch ein Jahr im Kindergarten auf die Schule vorbereiten.
2008:
Basti hat vom Eiskunstlauf zum Eisschnelllauf gewechselt. Das hat ihm sichtlich gutgetan.
Emelie hat auch mit Eiskunstlauftraining begonnen und in ihrem ersten Wettkampf gleich einen 2. Platz belegt. 

                                         Basti & Emelie, Dezember 2008
Die Schule im Wandel der Zeiten: 

SCHULE-IM-WANDEL-DER-ZEIT.pdf

02.09.2006

Basti hatte Schulanfang!

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"Kinder können mit gleicher Gültigkeit
sowohl diese Welt als auch die Anderwelt annehmen -
Erwachsene haben diese Kunstfertigkeit verloren.
Deshalb ist es von größter Wichtigkeit, dass unsere Erziehung
auf die Wiederherstellung dieser kindlichen Fähigkeiten abzielt"
(The Book of Pheryllt)

Sachsen und die Kinder

Unsere Kinder sind unsere Zukunft - einer der vielen Wahlwerbeslogans der sächsischen Parteienlandschaft, allen voran der CDU.
(Wahlwerbung der Jungen Union Leipzig): PISA hat es gezeigt: Das sächsische Schulsystem ist das beste in Ostdeutschland und das drittbeste in ganz Deutschland. Auf diesem Weg gehen wir in Sachsen weiter.
(Aus dem Koalitionsvertrag CDU-SPD): Junge Menschen haben Anspruch auf die beste Bildung

Sachsen will 100 Mittelschulen schließen, so will es CDU-Minister Flath.








Bastian und
Emelie, 2005

Und es wird noch schlimmer kommen: Die sächsische Landesregierung will im Haushalt 2005/2006 drastische Verschlechterungen im Schulbereich vornehmen. In den nächsten zwei Jahren sollen an die 4.000 Stellen im Schulbereich abgebaut werden. Bis zum Jahr 2010 werden so 8.178 LehrerInnenstellen vernichtet. Von den einst 2.600 Schulen werden nur noch 1.600 übrigbleiben.


Die Großfamilie passt nicht mehr in unsere Zeit. Jeder geht seiner Wege, will nicht gestört sein. Vor allem nicht von Kindern.
Die Jungen wollen Parties feiern, ausschlafen, die Zeit mit Fun verbringen.
Die Alten erinnern sich nicht mehr, dss auch sie mal Kinder waren. Sie wollen Ruhe, Ordnung, Sauberkeit.

Emelie, 2005

Erinnert Ihr Euch noch an Eure Kindheit?
Wenn ihr jünger als Jahrgang 74 seid, braucht ihr nicht weiterlesen. Dann wart ihr in Watte gepackt und werdet das nicht für möglich halten!
Nun, wenn Ihr in den 1950-, 60- oder 70er Jahren aufgewachsen seid, ist es doch ein Wunder, so lange überlebt zu haben!

Wir saßen (natürlich nicht so oft) in Autos ohne Sicherheitsgurt und Airbag.
Beim Radfahren trugen wir nie einen Helm.
Unsere Betten waren angemalt in strahlenden Farben, da war Blei und Cadmium drin.
Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ganz leicht öffnen, auch die mit Bleichmittel.
Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Finger.
Wir tranken Wasser aus Hähnen und Brunnen, niemals aus der Flasche.
Wir verließen morgens das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg und mussten zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen. Niemand wusste, wo wir waren, und wir hatten nicht mal ein Handy dabei!
Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und merkten bei der ersten Fahrt bergab, dass wir die Bremsen vergessen hatten.
Wir haben uns geschnitten, brachen Knochen und verloren Zähne, niemand wurde deswegen verklagt. Es waren Unfälle, niemand war Schuld außer wir selbst. Keiner rief nach Aufsichtspflicht. Wir kämpften und schlugen uns bunt und blau. Damit mussten wir klarkommen, denn die Erwachsenen interessierte das nicht.
Wir aßen Kekse, dicke Butterbrote, tranken viel Limonade und wurden trotzdem nicht dick. Wir tranken mit Freunden aus einer Flasche und niemand starb an den Folgen.
Wir hatten keine Playstation, kein Nintendo, keine X-Box, keine Videospiele, keinen Surroundsound, keinen Chat-Rom, keine 64 Fernsehkanäle geschweige denn eigene Fernseher oder Computer.
Wir hatten Freunde.
Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder gingen zu ihnen und klingelten, und manchmal gingen wir einfach ins Haus hinein, ohne Absprache und Wissen der Eltern, keiner brachte oder holte uns.
Wir dachten uns Spiele aus mit Stöcken und Murmeln. Und wir aßen Würmer. Und keine Prophezeiung trat ein,  die Würmer lebten nicht in unserem Bauch weiter und mit den Stöcken stachen wir uns nicht besonders viele Augen aus.
Beim Straßenfußball durfte nur mitmachen, wer gut war. Wer nicht gut war musste lernen mit Enttäuschungen klarzukommen.
In der Schule waren manche nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte weder zu emotionalen Elternabenden noch wurden Bewertungsmaßstäbe korrigiert.
Manchmal bauten wir Mist, und keiner konnte sich verstecken. Wenn einer gegen das Gesetz verstoßen hatte, war klar, dass die Eltern ihn nicht aus dem Schlamassel raushauen würden. Nein, sie waren der gleichen Meinung wie die Polizei!

Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht.  Erfolg und Misserfolg, Verantwortung und Freiheit, wir wussten damit umzugehen.
Ist schon komisch. 
   
Basti & Emelie 2004

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